Im Geschäftsjahr 2008 wurden im Linienverkehr (Verbundtarif) 803,6 Mio. Fahrgäste befördert, was für die Wiener Linien einen neuen Rekord bedeutet. Dies entspricht einer Steigerung von 1,34 % im Vergleich zum Vorjahr. Enthalten sind hier auch die 7,3 Mio. zusätzlichen Fahrgäste während der EURO 2008 (sowohl Neukunden als auch Stammkunden, die das Angebot vermehrt genutzt haben). Das bestehende Netz und damit das Angebot der Wiener Linien lassen daher auf eine sehr hohe Kundenakzeptanz schließen.
Die Wagennutzkilometer (gefahrene Kilometer im Linienverkehr ohne Mietwagenverkehr) belaufen sich im Jahr 2008 auf rund 136,5 Mio., wobei im Schienenbetrieb rund 107,1 Mio. und im Autobusbetrieb rund 29,4 Mio. gefahren wurden.
Im Jahr 2008 wurden rund 16.934 Mio. Platzkilometer geleistet. Davon entfallen rund 14.512 Mio. Platzkilometer auf den Schienenverkehr.
Die Steigerung bei den Umsatzerlösen ist vor allem auf die ganzjährige Tariferhöhung aus dem Jahre 2007 sowie die Mehreinnahmen durch die EURO 2008 zurückzuführen. Darüber hinaus trugen die kurzfristigen Netzkarten aufgrund des anhaltend starken Tourismus und die längerfristigen Netzkarten infolge der hohen Treibstoffpreise zur Umsatzsteigerung bei.
Finanzangaben in Mio. EUR |
2008 |
2007 |
± |
± % |
|
Umsatzerlöse |
416,9 |
391,9 |
25,0 |
6,4 |
|
Betriebsergebnis |
-86,0 |
-100,8 |
14,8 |
14,7 |
|
Finanzergebnis |
-12,0 |
25,3 |
-37,3 |
-147,4 |
|
EGT |
-98,0 |
-75,5 |
-22,5 |
-29,8 |

Die aktuelle Finanzmarktkrise hat Auswirkungen auch auf das Finanzergebnis der Wiener Linien. Geringere Ausschüttungserträge sowie Abschreibungen von Wertpapieren des Anlagevermögens werden durch höhere Zinserträge aus Guthaben bei Kreditinstituten nur zum Teil kompensiert.
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