Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit

Der öffentliche Nahverkehr ist der Blutkreislauf von Großstädten. Und in Wien sind die Wiener Linien, der führende Anbieter für den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt, das Herz dieses Kreislaufs. Als integrierter Mobilitätsdienstleister betreiben sie nicht nur U-Bahn, Straßenbahn und Bus, sondern sind auch zuständig für Bereitstellung und Erhaltung der Infrastruktur. Die Wiener Linien übernehmen darüber hinaus das Verkehrsmanagement wie Planung von Linien und Haltestellen aller Verkehrsträger, Koordination und Integration der Verkehrsträger oder Betriebslenkung durch Leitstellen beziehungsweise mobile Lenkung.

Wiener Linien haben ambitionierte Ziele

Die Stadt Wien hat ambitionierte Ziele – und die Wiener Linien setzen sie um: Das Klimaschutzprogramm KliP Wien, der Masterplan Verkehr 2003 beziehungsweise seine Fortschreibung 2008 und der Stadtentwicklungsplan (STEP05) stellen das Unternehmen vor große Herausforderungen.

KliP Wien

Untersuchungen haben ergeben, dass die Kohlendioxid-Emissionen ohne entsprechende Gegenmaßnahmen bis ins Jahr 2010 auf jährlich 6,1 Tonnen pro Einwohnerin beziehungsweise Einwohner ansteigen würden – eine alarmierende Zahl, die die Stadt Wien veranlasste, das KliP Wien Wien auszuarbeiten. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 150 Abteilungen und Institutionen der Wiener Stadtverwaltung, der städtischen Betriebe, externer Organisationen und natürlich der Wiener Linien waren in die Erstellung des KliP Wien Wien involviert. Sie legten eine Liste von Maßnahmen vor, die umfassende Klimaschutzaktivitäten in den Bereichen Energie, Mobilität und Beschaffung/Abfallbehandlung zur Folge hatte.

Bild: Die Wiener Linien leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz
Die Wiener Linien leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz

Ziele des KliP Wien

Die Stadt Wien hat sich international verpflichtet, bis zum Jahr 2010 die Ziele des KliP Wien zu erreichen. Laut Expertenmeinung würde es ohne KliP Wien Wien vor allem beim Treibhausgas Kohlendioxid bis 2010 zu einer Steigerung um rund 17 % im Vergleich zu 1987 kommen.

Bis zum Jahr 2010 sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Minus 26 % bei den Kohlendioxid-Emissionen (CO2) im Vergleich zum derzeit prognostizierten Wert für das Jahr 2010. Das bedeutet eine Absenkung von 9,9 Mio. Tonnen auf 7,3 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.
  • Minus 22 % bis 2010 bei den Kohlendioxid-Emissionen (CO2) pro Einwohner und Jahr (Klimabündnis-Basiswert 1987) und somit eine Absenkung von 5,7 Tonnen auf 4,5 Tonnen CO2 pro Einwohnerin und Einwohner im Jahr. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis hat Wien unter anderem das Ziel einer 50%igen Reduktion der Pro-Kopf-CO2-Emissionen von 1987 bis 2010 übernommen.
  • Minus 14 % bei den Kohlendioxid-Emissionen (CO2) gegenüber dem Wert von 1990 (Basiswert Kyoto) – das entspricht einer Senkung der jährlichen Emissionen von 8,5 Mio. Tonnen CO2 auf 7,3 Mio. Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls hat sich Österreich zu einer 13%igen Emissionsreduktion bei sechs Treibhausgasen zwischen 1990 und dem Mittelwert der Jahre 2008 und 2012 verpflichtet.
  • Minus 1,3 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten:
    Das Klimaschutzmaßnahmenprogramm „Bau-Klima“ führt in den Handlungsfeldern Stadtverwaltung und Wohnen zu einem Ausstieg aus der Verwendung von Baustoffen mit halogenierten Kohlenwasserstoffen. Die dadurch bewirkte Verringerung von Treibhausgasen entspricht dem Treibhauspotenzial von 1,3 Mio. Tonnen CO2.

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